Getreideernte 2001

Die Getreideernte 2001 war geprägt von hohen Ertragserwartungen, welche aber nur teilweise erfüllt wurden. Wintergerste und Raps konnten ohne Probleme geerntet werden. Während die Wintergerste in Qualität und Ertrag eher enttäuschte, war die Rapsernte durchaus zufriedenstellend. Besonders erfreulich war das relativ hohe Preisniveau für Ölraps.

Durchaus erfreulich waren heuer auch die Qualitäten und Erträge bei Braugerste. Sortierung und Eiweißgehalt waren großteils im Normbereich, sodass es bei der Vermarktung keine Probleme gibt.

Körnererbsen brachten durchschnittliche Erträge. Auf Grund des Anbaurückganges gibt es aber nur geringe Mengen auf dem Markt. Die Preise sind daher eher fest.

Die Weizenernte wurde von einer Regenperiode unterbrochen. Die Qualität des Weizens wurde aber dadurch nicht beeinträchtigt. Die Fallzahlwerte lagen durchwegs bei über 300 Sekunden. Der Großteil der geernteten Menge weist Proteinwerte zwischen 13 % und 14,5 % auf. Die Erträge liegen leicht über dem langjährigen Durchschnitt.

Durumweizen hat durch die Regenperiode unter der Ernte Schaden gelitten. Die Fallzahlwerte schwankten stark. Geringe Erntemengen und die Inlandsnachfrage lassen jedoch eine Vermarktung der Ware im Inland erwarten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die heurige Ernte in Menge und Qualität ein zufriedenstellendes Ergebnis brachte und den Verarbeitungsbetrieben Getreide mit guten Qualitäten in ausreichenden Mengen zur Verfügung gestellt werden kann.